Das The­ma ener­getis­che Sanierung wird immer wichtiger. Und das hat auch gute Gründe. Wenn Sie Ihre Immo­bilie ener­getisch sanieren, senken Sie nicht nur Ihren eige­nen Energiebe­darf, son­dern han­deln auch nach­haltig für Umwelt und Gemein­schaft. Dabei ist es egal, ob Sie es ganzheitlich ange­hen möcht­en oder nach und nach sanieren – das Wichtige ist, Sie begin­nen damit. Viele Gebäude ver­brauchen für Wärme, Küh­lung, Warmwass­er und Beleuch­tung jede Menge Energie. Zu viel Energie. Durch gezielte Maß­nah­men kön­nen Sie vieles erre­ichen: Energie sparen. Heizkosten senken. Immo­bilien­wert steigern. Schim­mel­bil­dung vor­beu­gen. Wohn­kli­ma verbessern. Umwelt scho­nen. Und noch vieles mehr.

Was heißt ener­getis­che Sanierung konkret? Unter dieser Art von Sanierung fall­en sämtliche bauliche Maß­nah­men, die dazu dienen, langfristig und nach­haltig Energie einzus­paren. Dadurch senken Sie Ihre Energiekosten spür­bar. Ger­ade wenn Ihr Haus schon etwas älter ist, soll­ten Sie über die ener­getis­che Sanierung nach­denken. Welche konkreten Maß­nah­men sin­nvoll sind, hängt von Ihren Gegeben­heit­en vor Ort ab. Hier­für haben wir genau die Richti­gen an unser­er Seite: Auf unsere exter­nen Energieber­ater kön­nen Sie ver­trauen! Sie sind in punk­to Energieber­atung immer auf dem aktuellen Stand und kön­nen Sie umfassend berat­en: von Förderungs­beantra­gung über Berech­nun­gen bis hin zur Ausstel­lung des Energieausweis­es.

Grafik Kosten energetische Sanierung | BWE, Unterschleißheim

Was wird Sie Ihre energetische Sanierung kosten?

Eine ener­getis­che Sanierung ist nahezu immer eine äußerst lohnende Investi­tion. Sie soll­ten die geplanten Kosten jedoch von Anfang an im Blick haben. Die Kosten für eine ener­getis­che Sanierung lassen sich pauschal nicht fes­tle­gen, da diese von vie­len Fak­toren abhängig sind. Zum Beispiel vom anfal­l­en­den Sanierungsaufwand, den konkreten Maß­nah­men und auch Ihrer Wahl der Mate­ri­alien. Inter­es­sant ist, dass sich selb­st sehr teure Maß­nah­men im Durch­schnitt nach weniger als 18 Jahren amor­tisiert haben.

Prüfen Sie am besten schon vor dem Objek­tkauf, wie umfan­gre­ich und kosten­in­ten­siv der Sanierungs­be­darf ist. Vergessen Sie nicht: Sie kön­nen Ihre Immo­bilie auch Schritt für Schritt ener­getisch sanieren. Gerne berat­en wir Sie zu möglichen Maß­nah­men. Unsere Energieber­ater unter­stützen Sie zudem bei der Beantra­gung geeigneter För­der­mit­tel.

Wie gehen Sie bei Ihrer energetischen Sanierung richtig vor?

Wie bei jed­er Sanierung müssen Sie zuerst wis­sen, wo sich die Schwach­stellen Ihrer Immo­bilie befind­en. Undichte Fen­ster? Oder eine schlechte Wärme- sowie Kält­edäm­mung? Um sämtliche Energiefress­er aus­find­ig zu machen, soll­ten Sie sich einen Experten zur Hil­fe holen. Anhand des Energiechecks bekom­men Sie einen Überblick, wo Opti­mierungs­be­darf beste­ht, wie hoch die Kosten sind und was die Maß­nah­men Ihnen langfristig brin­gen. Zusam­men mit dem Energieber­ater erar­beit­en Sie dann Ihr indi­vidu­elles Gesamtkonzept für die ener­getis­che Sanierung. Diese umfasst alle einzel­nen Schritte – im Ide­al­fall mit Maß­nah­men von außen nach innen.

Unser Tipp für Sie: Denken Sie auch bei der ener­getis­chen Sanierung immer einen Schritt voraus. Benöti­gen Sie beispiel­sweise neue Fen­ster, kön­nen Sie den Aus­tausch auch gle­ich mit dem passenden Ein­bruch­schutz verbinden.

Durchschnittliche Wärmeverluste eines Einfamilienhauses

Ein Haus ver­liert über ganz ver­schiedene Wege unter­schiedlich viel Wärme. Das zeigt auch die fol­gende Grafik. Auf­grund­dessen erre­ichen Sie den größten Erfolg, wenn Sie ver­schiedene Maß­nah­men sin­nvoll kom­binieren. Dabei sind diverse Fak­toren entschei­dend: zum Beispiel die jew­eilige Sit­u­a­tion vor Ort und auch das Alter des zu sanieren­den Haus­es. Gerne berat­en wir Sie hierzu und ste­hen Ihnen bei Entschei­dun­gen zur Seite.

Infografik Durchschnittlicher Wärmeverlust im Wohnhaus| BWE, Unterschleißheim
Bei den angegebe­nen Werten han­delt es sich um Durch­schnittswerte.

Konkrete Maßnahmen für die energetische Sanierung

Die energetische Sanierung Ihrer Fenster

Viele ältere Häuser haben alte und undichte Fen­ster. Oft­mals sind diese lediglich ein­fach ver­glast. Hier lohnt sich ein Fen­ster­tausch gegen dop­pelt ver­glaste Fen­ster auf jeden Fall. Noch bessere Ergeb­nisse erre­ichen Sie mit ein­er Dreifachver­glasung. Mit der Investi­tion in neue Fen­ster sparen Sie im Schnitt 10 Prozent ein. Der Clou: Viele wis­sen nicht, dass sich auch mit geeigneten Rol­l­laden viel Energie eins­paren lässt. Nähere Infor­ma­tio­nen hierzu find­en Sie im Fol­gen­den.

Energetische Sanierung in punkto Rollladen

Haben Sie an Ihrem Haus noch keine Rol­l­laden? Dann kön­nen Sie diese im Rah­men Ihrer ener­getis­chen Sanierung nachrüsten. Sind Ihre Rol­l­laden schon älter, undicht und däm­men nicht mehr opti­mal? Dann ist eine Erneuerung sin­nvoll: Ein mod­ern­er Rol­ladenkas­ten ist bestens gedämmt. Zudem stellt eine abge­senk­te Jalousie über Nacht eine weit­ere Dämm­schicht an den Fen­stern dar. Für einen Neubau eignen sich vor allem Ein­bau­rol­l­laden. Bei ein­er Sanierung wählen Sie zwis­chen Auf­set­zrol­l­laden und Vor­bau­rol­l­laden. Set­zen Sie am besten gle­ich auf einen mod­er­nen Antrieb und eine automa­tis­che Steuerung.

Warum Sie Ihre Haustür energetisch sanieren sollten

Alte oder undichte Haustüren soll­ten Sie unbe­d­ingt aus­tauschen. Am besten pla­nen Sie diese bere­its von Anfang an in Ihrem Gesamtkonzept mit ein. Das Mate­r­i­al des Tür­rah­mens sowie des Tür­blatts und die Dicke sowie der Auf­bau der Haustür spie­len bei der Auswahl eine wichtige Rolle. Dabei haben Sie die freie Auswahl zwis­chen Kun­st­stoff, Met­all und Holz. Eben­so entschei­dend ist der fachgerechte Ein­bau Ihrer neuen Haustür. Unsere Mon­teure bauen Ihnen Ihre Haustür auch RAL-gerecht ein. Kom­men Sie gerne auf uns zu!

Wieso eine energetische Sanierung Ihres Bodens sinnvoll ist

Sanieren Sie Ihren Fuß­bo­den ener­getisch. Das hat zum einen optis­che Vorteile, denn Sie kön­nen Ihre Räume somit kom­plett neu gestal­ten – egal, ob Holzdie­len, Vinyl-Boden oder Naturstein. Zum anderen verbessern sich dadurch die tech­nis­chen Eigen­schaften erhe­blich: zum Beispiel der Schallschutz und die Wärmedäm­mung. Ver­legen Sie im Zuge dessen auch noch eine Fuß­bo­den­heizung, gewin­nen Sie gle­ich dop­pelt: Sie sparen sich Heizkosten und steigern den Wohnkom­fort in Ihrem Zuhause.

Energetische Dachsanierung

Im Bere­ich ener­getis­che Dachsanierung gibt es zwei Möglichkeit­en. Sie kön­nen Ihr kom­plettes Dach däm­men. Der große Vorteil hier­bei: Sie opti­mieren Ihr Raumk­li­ma – im Som­mer bleibt es angenehm kühl, im Win­ter mol­lig warm. Wenn Sie Ihren Dachbo­den nicht beheizen, reicht es aus, wenn Sie nur die Geschoss­decke däm­men. Diese Vari­ante ist kostengün­stiger und auch ein­fach­er in der Umset­zung. Am besten eignet sich Holz­fas­er als Dachdäm­mung: kein­er­lei Chemie, CO2-bindend und ein nachwach­sender Rohstoff. Weit­ere Infor­ma­tio­nen zur Holz­faserdäm­mung find­en Sie bei Ste­ico.

Lassen Sie sich Ihre energetische Sanierung fördern

Wir wis­sen, wie umfan­gre­ich das The­ma Förderung sein kann. Daher haben wir Ihnen das Wichtig­ste zusam­menge­fasst:

  • Möcht­en Sie einen Förder­antrag ein­re­ichen, müssen Sie diesen vor Vorhaben­be­ginn stellen – sprich bevor Sie beispiel­sweise Ihre Fen­ster bestellen.
  • Grund­sät­zlich ist die Förderung von Ihrem Wohnort abhängig. Sie haben die Möglichkeit eine Förderung vom Bund zu beantra­gen: BEG EM – Bun­des­förderung für effiziente Gebäude Einzel­maß­nahme.
  • Kön­nen Sie die entsprechen­den U‑Werte nach­weisen, erhal­ten Sie auf Ihre Gebäude­hülle eine Förderung in Höhe von 15 % – auf max­i­mal 60.000 € pro Wohnein­heit.
  • Nehmen Sie eine Energieber­atung mit indi­vidu­ellem Sanierungs­fahrplan in Anspruch, bekom­men Sie den iSFP-Bonus von 5 %. So kom­men Sie auf eine Gesamt­förderung von 20 %. Zudem gibt es je nach Kom­mune noch weit­ere Förderun­gen.

Zum The­ma förder­fähige Kosten ist Fol­gen­des gut zu wis­sen:
Das Min­des­tin­vesti­tionsvol­u­men für Einzel-maß­nah­men liegt bei 2.000 €. Pro Gebäude ist dieser Betrag auf 600.000 € – bei 10 Wohn-ein­heit­en – gedeck­elt. Zusät­zlich zur neuen Investi­tion sind auch alle Maß­nah­men, die mit der Sanierung zusam­men­hän­gen, förder­fähig. Ein Beispiel: Sanieren Sie Ihre Fen­ster, kön­nen Sie sich auch die anfal­l­en­den Putz- und Maler­ar­beit­en fördern lassen.

Nutzen Sie unsere Energieberatung

Haben Sie Fra­gen zum The­ma Förderung Ihrer ener­getis­chen Sanierung? Lassen Sie sich von unseren Energie-Effizienz-Experten berat­en. Gemein­sam erar­beit­en wir das passende För­der­mod­ell für Sie!